Aktuell im Pilgrim Studio
News Photos gibts hier
Aktuell:
Studio Geräte Verkauf
Einbruchdiebstahl
im Pilgrim Studio
Anfang Oktober 2008 wurde ins Pilgrim Studio eingebrochen, und diverse Mikrofone,
drei Instrumente sowie Recording Equipment wurde gestohlen. Eine Liste der
gestohlenen Ware findet sich hier.
Für Hinweise bin ich sehr dankbar!
Dynamic
Range Foundation - eine sinnvolle Sache!
Das Album "acoustic psychogramm" von Styptic wurde (teilweise ab Stems) im neuen Pilgrim Studio gemastert.
Die Ausstellung zur Ostkirche in Zürich im Zürcher Stadthaus wurde eröffnet. Weitere Infos zur Ausstellung gibts hier.
Der Singkreis Halden unter der Leitung von Alexander Sennhauser liess von mir ihr Konzert mit der Johannes Kantate von Jost Nussbaumer und Josef Osterwalder in der Kirche Halden in St. Gallen aufnehmen. Die Aufnahmen werden im Oktober 2011 editiert und gemastert.
Die Stadt Zürich wird unter der konzeptuellen Leitung von Peter Wittwer im Stadthaus eine Ausstellung über die Ostkirche in Zürich durchführen. Dazu wurden verschiedene Chöre in der Predigerkirche von mir aufgenommen. Des weiteren sangen und sprachen verschiedene Mönche, Priester und Pfarrer das "Vater unser" in ihren jeweiligen Landessprachen - von denen ich zum Teil nicht einmal den Namen kannte...
Die psychedelische Blues Band Ginger
hat bereits ihr nächstes Album "Seahorse" aufgenommen (diesmal nicht als Live-, sondern als Studio-Album). Es wurde im neuen Pilgrim Studio gemischt und gemastert und wird im November 2011 sowohl als CD wie auch auf Vinyl erscheinen.
In den vergangenen Monaten wurde etwas ausserhalb von Winterthur das neue Pilgrim Studio gebaut. Es besitzt eine Fläche von mehr als 100 Quadratmetern und wird vorerst vorwiegend für Mixing und Mastering genutzt.
Das alte Pilgrim Studio in Zürich wird weiterhin für Aufnahmen und Editing genutzt werden.
Die Sängerin Christine Federspiel kam für Gesangsaufnahmen für eine CD im Pilgrim Studio vorbei.
Ich habe Pawel Pomes vom Projekt Styptic
tontechnisch beraten und ihm Feedback gegeben zu seinen Stücken. Danach
kam er mit zwei seiner Stücke ins Studio, um zu sehen wie ich diese
mische, und um zu erfahren was ich da genau mache und warum. Das Downtempo-Album
wird im Oktober 2011 gemastert.
Die psychedelische Blues Band Ginger
liess ihr neues Live-Album "From the Road" im Pilgrim Studio mischen und mastern.
Ich habe Aufnahmen die in einer Aktentasche gemacht wurden aufgemöbelt.
Es hat sich gezeigt dass es empfehlenswert ist die Aktentasche nicht mit
in den Signalweg zu nehmen.
Die CD "Landstriichmusig" von Matthias
Lincke alias Giigemaa
ist fertig und wird im Herbst auf dem Narrenschiff
Label veröffentlicht. Die CD-Taufe findet am 2. Oktober
2011 im Moods
im Schiffbau in Zürich statt. Ich werde bei einigen Stücken im Moods mitspielen, bin jedoch nicht als Musiker auf der CD vertreten.
Die EP der Baba
Shrimps ist fertig und wird Ende Mai in Zürich getauft.
Die Taufe ist bereits ausverkauft.
Die Band Baba
Shrimps nimmt sieben Tracks im Pilgrim Studio auf für
ihre neue "Country-EP". Zur Zeit wird gemischt.
Dä
Giigemaa unterwäx - Matthias Lincke wird gemischt und
gemastert.
Navigator - ein Projekt unter anderem von Anselm
Caminada. Ein Audio-Rundgang durch Zürich, durchsetzt mit
postmodernem Dada-Dekonstruktivismus. Aufnahme von Sprechern.
Schloss Lenzburg - Belpratt Associates. Aufnahme von diversen
Sprechern. Die Ausstellung ist bereits eröffnet. Die SprecherInnen waren
Philippe Roussel, Michael Schraner, Heinz Hitz, Peter Fischli, Christian
Sollberger, Erwin Leimbacher, Irina Schönen, Pamela Hunter, Heidi Diggelmann,
Jaqueline Renée, Nathalie Richter und Marie Omlin.
Im Jahr 2010 hatte ich die Ehre im Volkshaus Zürich Konzerte der Finnischen
"Teufels-Fiddler" JPP
sowie der Irish Folk Legende Andy
Irvine zu mischen. JPP stehen für die innovative neue
Finnische Volksmusik, während Andy (unter anderem mit den Gruppen Sweeney's
Men und Planxty sowie zusammen mit dem Musiker Paul Brady) massgeblich das
Folk Revival der 60iger und 70iger mitgeprägt hat - und meine Jugend.
Ab sofort biete ich Online Mastering an.
Auch ganze Mixing-Projekte können natürlich übers Internet
abgewickelt werden.
Der Prozess ist sehr einfach - bei Interesse einfach anfragen!
Die Baba Shrimps
kamen fürs Mastering eines Tracks für ihr neues Demo im Pilgrim Studio vorbei.
Dä
Giigemaa unterwäx - Matthias Lincke mit Dide Marfurt,
Simon Dättwiler und Thomas Keller. Ich lebte einige Tage im Restaurant
Pöstli im Äugstertal beim Türlersee, wo fast rund um die
Uhr Aufnahmen (inklusive Konzertmitschnitt) stattfanden.
Die CD wird im 2011 auf dem Narrenschiff
Label erscheinen.
Es fanden erste Aufnahmen des Projektes Wey
& Hatt statt, welche nun auf der Website
von Wey & Hatt angehört werden können.
Die Band The Bangkok Pisspots macht rockigen Brit Pop und
hat nun erste Tracks von mir mastern lassen. Geplant ist die Zusammenarbeit
für ein ganzes Album.
Und ja, ich habe ihnen gesagt was ich zum Bandnamen finde.
Schüler vom Schulhaus Hofacker (Rhia, Milena, Claudia,
Bonnie und Billy) nahmen im Pilgrim Studio Gesang und E-Gitarre auf zum
Karaoke-Track "Our Song". Sie benutzen diese Aufnahmen für
einen im Rahmen ihrer Abschlussarbeit erstellten Video-Clip.
Terrible
Noise - Die Band aus welcher Krokus
hervorging - erhielt Anfang Siebzigerjahre das Angebot als Vorband von Pink
Floyd zu spielen, löste sich aber stattdessen auf... Nun gab mir der
Bassist, Cellist und Friedensnobelpreisträger Andreas
Fischlin den Auftrag die noch vorhandenen Bänder von Terrible Noise
zu digitalisieren und zu mastern.
Mai 2010
Da die Einträge in dieser Rubrik leider nicht so regelmässig erfolgen
wie man es sich wünschen könnte lasse ich zukünftig die Monatsangaben
weg. Ich habe auch die Rubrik umgetauft von "News" in "Aktuell
im Pilgrim Studio".
In den vergangenen Monaten arbeitete ich an der ersten CD des Folk-Duos
Zweidieter.
Die CD wird den Titel "Agglofolk" tragen und auf dem Narrenschiff
Label erscheinen (dessen Vize-Präsident ich seit September 2009 bin).
Daniel Karrer wird seine CD "garni walking at night"
im Pilgrim Studio mischen und mastern lassen. Die Musik verbindet Ambient
mit verschiedenen anderen Musikstilen. Vorab wurde ein erster Track gemischt
und gemastert, und ich habe Daniel etwas beraten bezüglich PlugIns
sowie der Arbeit mit Raum / Hall.
Die Arbeit an der CD "where the fog tonight" von fluud
wurde abgeschlossen - die CD-Taufe fand am 8. Mai 2010 in Winterthur statt.
März 2010
Im Februar und März wurde im Pilgrim Studio die erste CD von fluud,
einer Trip Hop / Psychedelic Band um Jonas Fehr, gemischt und gemastert.
Das Folk-Duo Zweidieter (nein, sie heissen nicht Karl und
Fritz) nahm im Februar und März ihre erste CD auf, welche in den kommenden
Monaten gemischt und gemastert und später vom Narrenschiff Label veröffentlicht
werden wird.
Im Auftrag des Museum Aaargau führten Bellprat
Associates Sprecher-Aufnahmen im Pilgrim Studio durch. Die Sprecherin
Graziella Rossi und die Sprecher Helmut Vogel und
Kenneth Huber nahmen Dialoge für Szenen aus der Kreuzritter-Zeit
auf, welche nun in Installationen in der Ausstellung des Schloss
Lenzburg angehört werden können. Das Mastering der fertigen
files wurde auch von mir besorgt.
Dezember 2009
Im November und Dezember mischte und arrangierte ich einen Track von Gene
Douglas, der im März erscheinen wird.
Ende Dezember kam ein Mastering eines weiteren Tracks von Gene dazu.
Ebenfalls im Dezember kam die Pianistin Vera
Kappeler für das Mastering ihrer CD "Vera Kappeler
spielt Paul Burkhard" ins Pilgrim Studio. Die Aufnahmen hatte mein
Freund Miguel Bächtold gemacht.
Oktober 2009
Im Oktober kamen neun Sprecherinnen und Sprecher sowie vier Produzenten
(Bellprat Associates AG
und Anselm Caminada als Sound Designer) ins Pilgrim Studio
für Aufnahmen für die Innenausstattung des Schloss
Laufen beim Rheinfall.
Als Sprecherinnen und Sprecher wirkten bei diesem vom
Kanton Zürich in Auftrag gegebenen Projekt unter anderem:
Walter Andreas Müller, Heidi Diggelmann,
Philippe Roussel, Irina Schönen,
Horst Warning sowie Christian J. Käser.
Es war eine Freude zuzuhören wie diese Leute spontan einen mittelalterlichen
Dialog improvisierten oder über die Holländer wetterten welche
den Rheinfall sprengen wollen... Amüsante Tage waren das.
Später wurde sogar noch gesungen: Anselm Caminada, zwei Freunde von
ihm (Hipp
Mathis von den Aeronauten und der Schauspieler
Arniko Dross) und ich sangen ein schrulliges A-capella-Lied,
das fortan mit Wasserfallrauschen im Hintergrund Menschen ärgern wird...
Schliesslich kamen drei Holländer vorbei, welche angeregt auf Niederländisch
die verschiedenen möglichen Vorgehensweisen beim Sprengen des Rheinfalls
besprachen.
Des weiteren spielte ich im Oktober ein Konzert mit dem Uilleann Pipes Spieler
Brendan Wade. Es war das zweite Mal dass wir uns begegneten
- was aber hoffentlich nicht so bleiben wird.
Ebenfalls im Oktober kam Alessandro Rosi fürs Mastering
eines Songs seines ersten Solo-Projektes vorbei.
September 2009
Nach langer Pause wiedermal ein Update...
Nachdem im Oktober 2008 ins Pilgrim Studio eingebrochen wurde und diverse
Mikrofone und Instrumente gestohlen wurden habe ich das Studio redimensioniert
sowie einige Änderungen am Webauftritt vorgenommen. Beispielsweise
wurde die Equipment-Liste entfernt.
Wer sich für mein jetziges Equipment interessiert kann mich kontaktieren
- ich bin aber je länger je mehr sowieso der Ansicht dass eine beeindruckende
Equipment-Liste in keiner Weise das Entscheidende ist. Klar, man braucht
gutes Equipment um gute Ergebnisse zu erzielen, aber nur wenn man gutes
Equipment auch gekonnt einsetzt "beginnt es zu singen".
Ich weiss inzwischen womit ich arbeiten möchte um zu erreichen was
ich erreichen möchte, und ich weiss wie ich es erreichen kann. Eine
Equipment-Liste trägt da nicht viel bei... Es ist nicht das Equipment
das den Sound macht, sondern der- oder diejenige welche(r) das Equipment
bedient.
Nach über 25 Jahren Tontechnik habe ich das Equipment mit dem ich arbeiten
möchte, und ich habe genug lange damit gearbeitet um zu wissen was
ich damit machen kann.
Eine weitere Neuerung ist dass ich definitiv keine Aufträge
für HipHop und verwandte Stile mehr annehme, und Hard Core
und Ähnliches nur noch in Ausnahmefällen. Falls Ihr den Eindruck
habt Euer Projekt könnte ein solcher Ausnahmefall sein könnt Ihr
Euch gerne bei mir melden.
Ich werde allgemein nur noch Aufträge annehmen bei welchen mir der
Musikstil gefällt und ich den Eindruck habe dass eine Zusammenarbeit
mit den Musikern (bzw. Kunden) fruchtbar und positiv sein wird.
Nun zu dem was in der Zwischenzeit passiert ist:
Im November 08 nahm ich bei Susanne
Grünenberg zuhause ihr anregendes Piano-Spiel auf (mein erster
Remote-Recording-Auftrag). Die aufgenommenen Stücke wurden darauf im
Pilgrim Studio gemischt und gemastert, und fanden auf einer Doppel-CD ihren
Weg unter so manchen Weihnachtsbaum.
Im Dezember 08 wurde die erste CD von Turalura
gemastert. Turalura spielt eine spannende Mischung aus Folk und Electronica.
Danach war ich für ein halbes Jahr in den USA.
Das Pilgrim Studio wurde in dieser Zeit von Matthias Frommelt für Aufnahmen
einer Blues-Rock-Band verwendet, deren Name ich leider nicht weiss.
Im Juli 09 kam Helena D. (Helena Dähler) mit dem Tontechniker
Moritz Vontobel für ergänzendes Mischen sowie
Mastering ihrer CD ins Pilgrim Studio.
August 2008
Im August kam Anselm Caminada fürs Mastering eines
Stückes über die optimale Art des Händewäschens ins
Pilgrim Studio - das Stück wird für eine Tanzaufführung vor
Leuten aus dem medizinischen Bereich verwandt... Davor beriet ich Anselm
bezüglich Optimierung des Klanges der Mischung.
Hedi Massaoudis Diplomarbeit konnte abgeschlossen werden.
Diverse Tests wurden durchgeführt, dazu die von den Magnetband-Aufnahmen
hergestellte LP digitalisiert.
Roselien Huisman kamm mit drei Kolleginnen vorbei um Gesangsaufnahmen
durchzuführen. Der Abend war geprägt von angeregten Gesprächen
über die ideale Babypflege...
Der Rapper Pharao-M begann mit den Aufnahmen seiner ersten
CD.
Cunning Folk arbeiten
fleissig an ihrer ersten Longplay CD.
Vom zum Kauf ausgeschriebenen Blüthner Flügel liegen nun einige
Klangbeispiele vor - herzlichen Dank an den Pianisten Miguel Bächtold
für seine spannenden Improvisationen!
Juli 2008
Hedi Massaoudi habe ich weiterhin für seine Diplomarbeit an
der SAE beraten. Im Juli kam Hedi nun mit Sebass, einer Gruppe begabter
junger Musiker, ins Pilgrim Studio um für seine Diplomarbeit - der
Vergleich von digitaler und analoger Aufnahme - die nötigen Aufnahmen
zu machen. Von den analogen Magnetband-Aufnahmen wird nun eine LP gepresst,
danach kommen messtechnische Auswertungen sowie Hör-Vergleiche mit
einer Gruppe professioneller Tontechniker.
Für Moritz Vontobel habe ich endlich die Position
seiner Abhörmonitore optimiert - dazu war ich im Februar nicht mehr
gekommen, da er zuerst die Wandhalterungen ummontieren musste, und ich dann
übers Meer fuhr.
Sehr überraschend erhielt ich eine Mitteilung von Herrn M.
Schneider von Neumann. Er hatte offenbar diese News-Seite gelesen
und gesehen dass mein TLM193 brummt. Er schrieb mir ich solle am Mikrofon
eine gewisse Schraube anziehen. Dies habe ich nun endlich gemacht - und
das Brummen ist verschwunden!
Es lebe der Neumannsche (bzw. Schneidersche...) Kundendienst!
Neuanschaffungen sind diesmal (abgesehen von zwei neuen Furch Gitarren)
keine zu verzeichnen, dafür habe ich einiges verkauft:
Das Paar MBHO MBC-650 Kleinmembran Kugelmikrofone.
Den Urei / JBL 7510 Automatic Mixer, welcher 24 Mikrofon-Vorverstärker
mit Noise Gates sowie einen Summenausgang beherbergt - das Gerät klingt
zwar spannend, aber ich habe wirklich genug (hochwertigere) MicPreAmps.
Der Furutech CD-Entmagnetisierer wurde ebenfalls verkauft.
Er hat mir vor allem gezeigt wie leicht man sich täuschen lässt,
und wie kurz das Kurzzeitgedächtnis für Klang ist... Das war zuerst
schockierend (Was machen wir wirklich wenn wir am EQ rumschrauben? etc.),
später dann aber sehr erfrischend und entspannend. Seither habe ich
keine Kabel mehr verglichen...
Des weiteren habe ich einige Kabel und diverses Material für Bandmaschinen
verkauft.
Juni 2008
Im Juni erhielt Alexander Walter akustische Beratung von
mir, und im Pilgrim Studio führte ich einen Workshop über
Kompression durch. Hedi Massaoudi habe ich für
seine Diplomarbeit an der SAE beraten.
Ansonsten arbeitete ich an Mix und Mastering der Cunning
Folk CD "craft".
Neuanschaffungen:
Zwei RED R8 Grossmembran-Kapseln für die CMV 563,
sowie eine AES16-SRC Karte von Lynx.
Die Tube Tech ME1A EQs wurden verkauft. Sie klingen
zwar hervorragend, ich habe sie aber trotzdem kaum je gebraucht.
Februar bis Mai 2008
Von Anfang Februar bis Ende April hielt ich mich wieder in den USA auf.
Gleich anschliessend waren Familienferien in Kreta angesagt...
Trotz Nachtschicht konnte die CD-Produktion von Elisabeth Sulser
nicht mehr von mir abgeschlossen werden. Infolge organisatorischer
Probleme konnte die CD dann auch nicht wie zuerst vorgesehen von Beat Jegen
im Pilgrim Studio gemischt und gemastert werden. Sämtliche Einzelspuren
wurden transferriert, und das Projekt wurde nun von Willy Strehler fertiggestellt.
Die CD wird auf dem Narrenschiff Label erscheinen.
Januar / Februar 2008
In den vergangenen Monaten wurde der Produzent, Tontechniker und Musiker
Beat Jegen im Pilgrim Studio eingearbeitet. Er wird in
Zukunft als Freelancer und Assistent im Pilgrim Studio arbeiten.
Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!
Die Blockflötenspielerin Elisabeth
Sulser spielte im Pilgrim Studio ihre erste CD ein, unterstützt
von Felix Haller (Akkordeon, Bouzouki, Gitarre, Gesang),
David Aebli (Kontrabass, Mandoline), Robert Grossmann
(Gitarre, Barock-Gitarre), Igor Bogoev (Perkussion)
und René Hatt (Gitarre, Barock-Gitarre, Harmonium).
Die Aufnahmen sind zum grössten Teil editiert und werden in den kommenden
Monaten gemischt und gemastert.
Die CD wird im Sommer auf dem Narrenschiff-Label
erscheinen.
Bilder /
Pics
Die Band Baba
Shrimps kam fürs Mastering ihrer CD "half an hour, baba shrimps"
ins Pilgrim Studio, ebenso die Band
Mayrian für ihre CD "Waves of the past".
Das Projekt "Folk Tale" von George Tempest und Olaf Breuning
wurde gemischt und gemastert.
Der begabte junge Musiker, Produzent und Tontechniker Moritz Vontobel
erhielt von mir tontechnische sowie akustische Beratung (Tips und
Tricks zur Optimierung seiner Mischungen sowie Optimierung der Abhörsituation
in seinem Studio).
Als Neuanschaffungen liegen vor:
CLM Expounder, ein dynamischer
Equalizer mit aussergewöhnlichen Features, sowie ein
Urei / JBL 7510 Automatic Mixer, welcher 24 Mikrofon-Vorverstärker
mit Noise Gates sowie einen Summenausgang beherbergt.
Dezember 2007
Im Dezember kamen der Singer / Songwriter George Tempest
und der Bluesharper Olaf Breuning für Aufnahmen von
Gesang, Gitarre, Slide-Gitarre und Bluesharp für ihr Projekt "Folk
Tale" ins Pilgrim Studio. Das CD-Projekt wird in den kommenden Monaten
weitergeführt.
Mit Cunning Folk hatte ich diverse Konzerte mit dem Organisten
Alexander Sennhauser. Mehr unter www.cunningfolk.ch
Verkauft wurden der NTP 179-470 Limiter sowie
das Sennheiser MKH40 Nieren-Kleinmembranmikrofon.
September bis November 2007
Anfang September verreiste ich für zweieinhalb Monate in die USA, um
im Ashram von Guruji
Grace Love zu leben und zu arbeiten. Für sie habe ich Film- und
Tonaufnahmen gemacht, welche in den nun folgenden Monaten im Pilgrim Studio
bearbeitet werden - ich habe 700 GB Material mit in die Schweiz gebracht...
Juli / August 2007
Im Juli wurde die Musik von Resli Burri und Alain
Croubalian zum Film "Totengräber"
von Stephan Heiniger gemischt und gemastert.
Ein Tonbeispiel gibt es hier.
Die Band The
State of Pangea kam im August fürs Mastering des Songs
"Someday" ins Pilgrim Studio. Aus terminlichen Gründen konnte
leider nicht die ganze CD der Band im Pilgrim Studio gemastert werden.
Gemäss Gitarrist Dominik Sheta wird die Band aber das Master von "Someday"
als Beispiel verwenden für die Richtung in die das restliche Mastering
gehen soll. Die restlichen Songs werden voraussichtlich durch Andy VanDette
von Masterdisk gemastert.
Für die Firma Spark
ME wurde ein Sampler editiert und gemastert, welcher in den
Läden der neuen H&M-Kette
COS verkauft
werden wird.
Für einen Hygienefilm der Confiserie
Sprüngli wurden im Auftrag von Andreas Lechleiter
von der Firma CreaMovie
Sprachaufnahmen des Sprechers Tom Sommer durchgeführt.
Im übrigen war der August geprägt von einer Kernel Panic des Haupt-Rechners...
Juni 2007
Der Juni war ganz den Aufnahmen für die neue und erste "richtige"
CD der Band Cunning
Folk gewidmet. Sie wird voraussichtlich im Spätsommer 2008 auf
dem Narrenschiff Label erscheinen und den Namen "craft"
tragen.
Photos
von Cunning Folk im Pilgrim Studio
Das Pilgrim Studio ist inzwischen auf myspace:
http://www.myspace.com/pilgrimstudio
April / Mai 2007
Im April und Mai kam der Hip Hopper Marzelez für Mastering
ab Stems seiner neuen CD 21 Gramm ins Pilgrim Studio.
Vor dem eigentlichen Mastering wurden noch verschiedene Edits vorgenommen,
und die Stems wurden abgemischt.
Die Sängerin Andi Daniels kam hochschwanger ins Pilgrim
Studio, um unmittelbar vor der Geburt ihres ersten Kindes noch Gesangs-Spuren
für
J. N. Surabya aufzunehmen.
Sie beschränkte sich erfreulicherweise tatsächlich aufs Singen...
Für die Tänzerin und Tanzschul-Leiterin Beatrix Gil
(As Xeitosinas)
wurden Stücke für Tanzaufführungen editiert und gemastert,
ebenso für das Heiligberg
Institut.
Als Neuanschaffungen sind zu verzeichnen:
Logitech Satelliten mit Subwoofer.
Gerade rechtzeitig zum Mastern von Marzelez... Die kleinen Computer-Boxen
von Logitech, welche sich innert kurzer Zeit zu einem Studio-Standard gemausert
haben.
Dieses System zeigt wie Deine Tracks in der Welt der mp3-Player klingen
- ohne Mitten, dafür mit viel zuviel Bass und "hypen" Höhen...
Sehr nützlich fürs Mischen und fürs Mastern, um zwischendurch
zu überprüfen wie der Sound in der Real World (bzw. im Worst Case
Szenario) rüberkommt.
Aus einer Studio-Auflösung erhielt ich neben dem Urei
LA-4 auch folgende Geräte:
Ensoniq DP/4+ Multieffekt-Gerät
Yamaha SPX-90 Multieffekt-Gerät.
Der Klassiker für den Live-Bereich
Korg SDD-2000 Sample Digital
Delay
Zwei Stück Sennheiser MKH 405 vintage Kleinmembran
Mikrofon. Noch nicht in einwandfreiem Zustand, aber der Klang scheint interessant
zu sein.
und schliesslich ein Neumann TLM 193
Grossmembran-Kondensator-Mikrofon, welches leider zur Zeit noch brummt,
aber ansonsten erfreulich gut klingt.
März 2007
Der Jazz-Trompeter Mats
Spillmann war im März mit seiner neuen Combo "mat-down"
(Trompete / Flügelhorn mit Effekten, Gitarre, Schlagzeug) für
Recording, Mixing und Mastering im Pilgrim Studio.
Die Aufnahme und das Mischen folgten tontechnisch einem "minimal approach"
- keine Kompression und kein Equalizing wurden eingesetzt. Einzige Ausnahme
war ein halbes dB Reduktion um 3 kHz auf der Trompetenspur... Ansonsten
wurde der gewünschte Klang alleine durch die Wahl der Mikrofone und
Vorverstärker sowie durch die Platzierung der Mikrofone erzielt.
Das Mastering beschränkte sich auf Kompression (ausgeführt mit
dem Pendulum Quartet) - kein Equalizing wurde
eingesetzt.
Photos
von mat-down
Klangbeispiele von mat-down gibt es unter "Downloads"
auf der
Tips & Infos Seite.
Der Singer / Songwriter Sebastian Koch kam für Aufnahmen
und Mischung einiger Songs (Gesang und Gitarre) ins Pilgrim Studio.
Mit J. N. Surabya habe ich die Arbeit nach einer viermonatigen
Pause wieder aufgenommen. Insbesondere hatten wir einen amüsanten Tag
mit dem Pianisten Miguel Bächtold, der die ersten
Aufnahmen des neuen Blüthner Flügels einspielte.
Photos von J.
N. Surabya mit Miguel Bächtold
Mit Cunning Folk
sind weitere Konzerte angesagt. Siehe die Cunning
Folk Website.
Die Aufnahmen für die erste "Long Play" Cunning Folk CD gehen
gut voran.
Als Neuanschaffungen sind zu verzeichnen:
Vier DPA 4061 Miniatur-Mikrofone.
Diese sehr gut klingenden Winzlinge der High End Firma DPA lassen sich an
dieversen Orten einsetzen, beispielsweise für Stereo-Mikrofonierung
aller Art, Flügel, Drum Overheads, sehr realistische Aufnahmen von
Snare Drum oder Toms, für Saiteninstrumente - etc.
Ein Paar des Kompressors Urei LA-4A. Dieser
legendäre Kompressor ist der Solid-State-Nachfolger des LA-2A (Tube)
sowie des LA-3A (Solid State). Im Unterschied zu diesen lassen sich beim
LA-4A verschiedene Ratios einstellen.
Der Sound ist fett und wollig und wohlklingend und liegt irgendwo zwischen
1176 und LA-2A; ideal für Gesang, Bass, Snare, E-Gitarre, als Parallel-Kompressor,
etc.
Von TriTone Digital der Faltungs-Equalizer AngelTone.
Dieses PlugIn bietet die Klangcharakter verschiedener Mastering-Equalizer
(Avalon AD 2055 / 2077, Sontec Mastering EQ, Manley Massive Passive, Millennia
NSEQ-2) in einem.
Die Neve-PlugIns für die UAD-1
DSP-Karte wurden getestet, aber als keine Bereicherung für das Pilgrim
Studio empfunden; die UAD-PlugIns klingen unter der Oberfläche alle
irgendwie gleich, und dieser "Sound unter der Oberfläche"
ist wahrlich nichts Schönes. Es dauert eine Weile bis man gelernt hat
diesen Klang zu erkennen, aber wenn es soweit ist dass man "die Ohren
hat zu hören" dann meidet man diesen eigenartigen Sound ganz automatisch.
Obwohl das Pilgrim Studio über zwei UAD-Karten verfügt benutze
ich sie nur noch im Notfall (sprich: Wenn Kunden digital mischen wollen...).
Das einzige wirklich hervorragende UAD PlugIn ist der EMT
140 Plattenhall.
Es ist leider nach wie vor eine Tatsache dass es kaum ein PlugIn gibt das
klanglich mit guter Hardware vergleichbar ist. Ganz zu schweigen von der
meistens schlecht klingenden Audio Engine der Digital Audio Workstations.
Das musste mal wieder gesagt sein...
Februar 2007
Matthias
Geissbühler kam mit seinem Produzenten Beat Jegen zum
Mastering seiner CD "Matt - Mattschwarz" ins Pilgrim Studio. Das
Mastering erfolgte ab Stems, sodass wir ziemlich weit in den Mix eingreifen
konnten, um so den Klang des Masters zu optimieren.
Der neue Blüthner Flügel wurde mit neuen Bass-Saiten
bespannt, mehrmals gestimmt und im Klang optimiert. Ebenfalls wurden leichte
Korrekturen an der Mechanik vorgenommen. Einen grossen Dank an den Klavierbauer
Christian
Bächtold!
Am 20. Februar fand die GV (Generalversammlung) des Narrenschiff
Label statt, an welchem die Zusammenarbeit mit dem Pilgrim
Studio offiziell bekannt gegeben wurde.
Am 24. Februar spielte ich zum dritten Mal als Gastmusiker an einem Konzert
(und Tanz-Workshop) der Barn-Dance-Band "Over
the Isles".
Ich habe endlich die Photos des Pilgrim
Studio Baus eingescannt und aufs Netz gestellt. Hier
sind sie anzuschauen.
Im Februar habe ich keine grösseren Einkäufe gemacht ;-)
Januar 2007

Das Pilgrim Studio ist nun offizieller Partner des Narrenschiff
Labels.
Das Narrenschiff Label ist ein unabhängiges Plattenlabel mit einem
beeindruckenden Konzept.
Selten werden Künstler so umfassend und wohlwollend betreut wie beim
Narrenschiff; so behalten beispielsweise alle Musiker die kompletten Rechte
an ihren Produktionen, sie haben ein grosses Mitspracherecht etc. Der Vorstand
setzt sich aus namhaften Musikern (Dide Marfurt, Walter Lietha) und Musik-Liebhabern
zusammen.
Das Schwergewicht der Musik des Narrenschiff Label liegt auf Folk und Neue
Schweizer Volksmusik, erstreckt sich aber auch auf andere schweizer Musik
(Rap, Rock etc.).
Das Pilgrim Studio eignet sich mit der kompromisslosen Ausrichtung auf Klang
ideal für diese auf akustischen Instrumenten aufbauende Musik.
Ich freue mich auf eine fruchtbare und spannende Zusammenarbeit!
Die Januar-Depression verbrachte ich im Einkaufs-Rausch...
Das Pilgrim Studio verfügt nun neben dem Blüthner Flügel
neu auch über
- ein Neumann U 47 Röhren-Grossmembran-Mikrofon.
Dieses legendäre Mikrofon wurde mit Originalteilen nach den originalen
Plänen und Spezifikationen neu gebaut von Gunter
Wagner in Australien.
- des weiteren kamen zwei neue Neumann CMV 563
Grossmembran-Röhren-Mikrofone mit der Kapsel M55kS
zum Arsenal hinzu.
Diese Exemplare sind sehr seltene "Luxuxsausgaben" der CMV 563,
welche von Andreas Grosser anhand von original Plänen von Neumann Gefell
aus den Fünfzigern bis Siebzigern gründlich modifizert wurden.
Sie verfügen gegenüber der Standard-Version über eine bessere
Röhre und einen viel besseren Ausgangs-Übertrager von Haufe. Die
Kapseln M55kS sind ebenfalls sehr seltene optimierte Versionen der M55k.
Die Mikrofone sind komplett restauriert, die Kapseln neu bespannt.
Die Mikrofone sind gematched und eignen sich dadurch bestens für Stereo-Aufnahmen.
- schliesslich gabs auch noch einen zweiten Pendulum
Audio Quartet.
Dieses grandiose Gerät kann nun auch für Stereo-Anwendungen sowie
fürs Mastering eingesetzt werden.
Mit Cunning
Folk arbeite ich an einer ersten CD.
Januar Photos
Dezember 2006
Das Pilgrim Studio verfügt nun über einen Blüthner
Flügel!
Der Flügel wurde ca. 1915 gebaut und in den Achzigerjahren komplett
überholt von O. Hofmann in Bern. Er hat eine Länge von 220 cm
und verfügt über das Aliquot-System, bei welchem eine frei schwingende
vierte Diskant-Saite für mehr Obertöne sorgt. Der Flügel
wird nun mit neuen Bass-Saiten versehen und neu gestimmt. Danach werden
noch kleinere Optimierungen an der Mechanik vorgenommen.
Die Firma Spark ME
kam wieder fürs Mastering einer CD ins Pilgrim Studio.
Für Nadine Lampert editierte und masterte ich eine
Weihnachts-CD mit Geschichten für Kinder.
Mit Cunning
Folk hatte ich einige Konzerte, teils zusammen mit Rolf
und Dide Marfurt. Ein weiteres Konzert unter Mitwirkung von Rolf
und Dide Marfurt findet am Freitag, 2. Februar im Restaurant
Mühletal statt.
Mehr darüber (inklusive Fotos) auf der Cunning
Folk Website.
Für die WIAM habe
ich zwei Konzert-Abende gemischt.
Im gegenseititgen Einverständnis mit dem Schulleiter habe ich mich
nun entschieden keine weiteren Konzerte für die WIAM
zu mischen.
Auf der Seite Tips und Infos fehlten in der
Rubrik "Downloads" den Summier-Test-Files die Endung .wav, weshalb
sie von einigen Programmen nicht gelesen werden konnten (ausser man fügte
selber nach dem Download die Endung dem Namen an). Dies wurde jetzt korrigiert,
sodass die Files nun ohne Umstände anhörbar sind.
Der Text "Kompression und Limiting, Teil 1" (auf
der Seite Tips und Infos) wurde überarbeitet
und erweitert.
Dezember Photos
November 2006
Matthias Geissbühler und sein Produzent Beat
Jegen verbrachten zwei Tage im Pilgrim Studio, um die wichtigsten
Spuren (Gesang und Gitarre) für die neue CD von Matthias aufzunehmen.
Einen weiteren Tag verbrachten wir im Übungskeller von Miguel
Bächtold; dort machten wir Aufnahmen von seinem schönen
Blüthner Flügel. Verwendet wurden die CMV
563 mit der Kapsel M55k sowie das Metric Halo MIO
2882 und das MacBook. Als Vorverstärker
dienten Miguels Siemens V276.
Die restlichen Spuren werden nun von Beat Jegen in seinem eigenen Studio
aufgenommen. Dort werden die Stücke auch gemischt.
Photos
von Matthias Geissbühler
Raphael Crola kam mit seiner siebenköpfigen Band Celebrato
für Aufnahme, Mischung und Mastering ins Pilgrim Studio. Es war erfreulich
zu sehen dass es im Pilgrim Studio durchaus genug Platz hat für sechs
MusikerInnen welche simultan zusammen spielen. Die Instrumentierung war:
Gesang, Piano, Tuba, Trompete, Saxophon, Schlagzeug und Perkussion.
Photos
von Celebrato
Sepp Omlin machte im Pilgrim Studio weitere Aufnahmen für
sein Projekt "Sehnsüchtige
Lieder" im Theater Stok vom 28. 11. - 3. 12. 2006. Die CD wurde
daraufhin von mir gemischt und gemastert.
Photos
von Sepp Omlin
Für die Firma Spark
ME besorgte ich das Mastering einer CD. Spark ME ist eine international
tätige innovative Firma, welche aus ehemaligen Mitarbeitern von Warner
besteht und unter anderem für die Red Hot Chili Peppers und für
Metallica arbeitet.
Mark Zurfluh aka Tony
Tesla schaute für tontechnische Beratung wiedermal vorbei.
Die Cunning Folk
arbeiten an einer Weihnachts-CD und haben neue Konzert-Termine:
Sa, 2. Dezember 2006: Aeugstertal
Sa, 9. Dezember 2006: Trogen AR
Do, 11. Januar 2007: Lebewohlfabrik, Zürich
Fr, 2. Februar 2007: Hartholz - Restaurant Mühletal, Zürich.
Mehr zu den Terminen von Cunning Folk auf der Cunning
Folk Site.
Am Konzert in Aeugstertal am 2. Dezember werden wir zusammen
mit den Brüdern Rolf und Dide Marfurt spielen - zwei
sehr gute Musiker mit denen zu spielen für mich eine grosse Freude
ist.
Dide wird an der Stubete auch zu hören sein mit seinen Gruppen Doppelbock
und eCHo.
Von der WIAM (Winterthurer
Institut für Aktuelle Musik) wurde ich angefragt ob ich wieder ihre
Abschluss-Konzerte mischen werde. Ich werde nun am 7. und am 14.
Dezember 2006 bei den Workshop-Abschlusskonzerten als Live-Mischer
dabei sein.
Weitere November-Photos
Oktober 2006
Der Kleinkunst-Musiker Sepp Omlin (der erste Kunde des
Pilgrim Studio überhaupt!) wird von Dienstag 28. November bis Sonntag
3. Dezember jeden Abend ab 20.00 Uhr im Theater
Stok in Zürich zu erleben sein.
Der Titel: Sepp
- sehnsüchtige Lieder.
Zu diesem Anlass fertigt er im Pilgrim Studio eine CD. Zur Zeit finden Aufahmen
statt.
Photos von der Session
felony mussten ihren Auftritt im Rock-City in Uster
leider ohne ihre Sängerin bestreiten, welche krankheitshalber abwesend
war. Trotz diesen Umständen konnten die Konzerte von felony und Appearance
of Nothing gut über die Bühne gehen. Beide Konzerte wurden
von mir gemischt.
Für Cunning Folk
habe ich eine provisorische Website erstellt, welche vor allem als vorübergehender
Terminkalender dient:
www.pilgrimstudio.ch/Cunning_Folk.html.
Als neuer Termin ist die Stubete
im Pöstli in Aeugstertal am 2.
Dezember dazugekommen. Der Auftritt im Restaurant Schlössli
in Steinegg wurde auf 2007 verschoben.
Die Konzerte der Cunning Folk in Bern (Subway Bar) und in Winterthur (Esse
Bar) waren sehr schöne Abende - herzlichen Dank an alle welche diese
schöne Stimmung mitgeprägt haben!
Im Pilgrim Studio gibts einige Neuanschaffungen:
Der Vollverstärker Unison Triode 20
wurde eingetauscht gegen die Lautsprecher Stella
Bolero Grande (und einen Klein und
Hummel Röhrenvollverstärker für meine Elektrostaten zuhause...).
Michael Ricar (aka Zofka)
fand meinen Unison ideal für seine Triangle Boxen, während seine
Stellas hervorragend klangen an meinem Rogers
E20A - so ist das gekommen.
Die Stellas klingen mit dem Rogers modern und klar, eine ideale Ergänzung
zu den AR LST und dem Pass
X250, welche im Vergleich eher etwas 'vintage' klingen. Die Stellas
weisen extrem detaillierte Höhen auf - in diesem Bereich sind die AR
LST (wie überhaupt jeder andere Lautsprecher den ich kenne) weniger
offenbarend.
Kurz gesagt - beide Kombinationen klingen grandios, und sie ergänzen
sich hervorragend.
Als neues Plug-In ist der PSP Neon
dazugekommen, ein sehr gut klingender EQ, der sich auch fürs Mastering
eignet.
Für J. N. Surabya habe ich viel altes Material digitalisiert
und gemischt. Und natürlich machen wir Aufnahmen für unsere neue
CD. Hier drei Föteli von meinem Mitmusiker Xandi Kohli im Pilgrim Studio:
Mehr Photos
August 2006
Im August kamen Martin Ackermann und sein Gitarrist Rubén
ins Pilgrim Studio für Aufnahme, Mischung und Mastering.
Die Melodic Metal Band felony
spielte am Lenzburger Stadtfestival, ich mischte das Konzert.
Die nächsten bekannten Konzert-Daten von felony sind 30. 09. 06 im
Factoryclub H2 in Thun und 04. 11. 06 im Rockcity Uster. Bei letzterem Konzert
werde ich als Mischer dabei sein.
Mit Cunning
Folk habe ich erste Konzerte:
Do, 26. Oktober: Subway Bar, Bern
So, 29. Oktober: Esse Bar, Winterthur
Fr, 24. November: Rest. Schlössi, Steinegg AR verschoben!
Sa, 9. Dezember: Trogen AR.
Die neue Digitalkamera ermöglichte es mir erste Fotos vom neuen Pilgrim
Studio zu machen. Hier mal einige Schnappschüsse von Teilen des Aufnahmeraums,
dem Equipment sowie von Martin und Rubén im Regieraum:
Ein Teil des Aufnahme-Raums

Die Instrumenten-Abteilung

Das Hohner D 6 Clavinet / Pianet
Die Verbindungszentrale zwischen Aufnahmeraum und Regie
Ein Teil des analogen Outboard

Martin Ackermann und Rubén
Mehr Photos
Juli 2006
Da ich eineinhalb Monate in den Ferien war und davor für eine Weile
keinen Zugang zum Internet hatte wurde hier schon einige Zeit lang nichts
mehr geschrieben...
Einige wichtige Neuanschaffungen sind zu verzeichnen:
1. Ein MacBook, auf dem sowohl
OS X wie auch Windows XP installiert ist.
Zusammen mit dem Metric Halo MIO 2882 ermöglicht
dieses Notebook hochwertige Aufnahmen an fast jedem Ort.
Deshalb biete ich ab sofort
Remote bzw. Mobile Recording
(d.h. Aufnahmen "ausser Haus")
als Option zu Aufnahmen im Pilgrim Studio an.
2. Das Classic-Bundle (Roland
RE-201, Roland Dimension D, Roland CS-1 Chorus) sowie die EMT
140 Hallplatte für die UAD-1
Karten.
3. Ein Drucker, mit dem sich CDs bedrucken lassen. Das
sieht einfach schöner aus als handbeschriftete Scheiben... Und diese
Druckmethode schadet der CD weniger als die Beschriftung mittels Kleber,
bei welchen der Klebstoff die CD mit der Zeit angreift.
4. Eine Digitalkamera - endlich... Es werden somit bald
einmal Bilder des neuen Pilgrim Studios auf dieser Website auftauchen!
Tontechnisch war ich in der Zeit vor meinen Ferien mehrheitlich im Live-Bereich
tätig:
Die Musikschule WIAM
engagierte mich als Mischer für ihre Workshop-Konzerte.
Da der Sound dieser Konzerte offenbar Andi Wildi, dem Lead-Sänger der
Melodic Metal Band felony,
gefallen hatte, wurde ich von dieser Band angefragt, ob ich fortan ihr Live-Mischer
sein wolle.
Der erste Anlass, an welchem ich felony
live mischen werde, ist das Stadtfest
Lenzburg am 19. August.
Pete Penicka
arbeitet an seiner neuen CD! Ich habe ihn etwas ton- und produktionstechnisch
beraten.
Daneben arbeite ich an neuen eigenen musikalischen Projekten:
Mit dem Violinisten Matthias Lincke (der u.a. bei Sternmotor
und eCHo
spielt) bin ich daran die Band Cunning
Folk aufzubauen. Vorerst werden wir uns ein Folk-Repertoire
aneignen, welches durch modale Improvisationen, Klang-Experimente, Urgeister-Beschwörung
oder was auch immer erweitert werden wird.
Cunning Folk hat im Juli eine Demo-CD im Pilgrim Studio produziert.
Mit dem Pianisten Miguel Bächtold und meinem alten
Kumpan Xandi Kohli arbeite ich an einem Projekt, das sich
bisher der Verdichtung von Improvisationen widmet...
Mai 2006
Im Mai war Digitalisierung von LPs angesagt, und weiterhin
Optimierung von iPod-Aufnahmen von Vorträgen.
Für J. N. Surabya transferriere und mische ich Aufnahmen
aus den 90iger-Jahren, die vielleicht trotz ihres Alters einmal noch veröffentlicht
werden.
Das Hohner D6 Clavinet / Pianet Duo wurde von Richi
Bäriswyl komplett restauriert und ist nun ein neuwertiges
und sehr vielseitig einsetzbares Instrument. Es ist kaum möglich das
Ding zu berühren ohne dass es funky klingt...
Als Neuanschaffungen sind zu verzeichnen:
Für die UAD-1 Karten der Precision
Equalizer und der Precision Multiband. Der EQ
hat einen Sound der die übrigen digitalen EQs gut ergänzt - irgendwie
körniger, analoger - und der Multiband lässt sich für diverse
Aufgaben wie De-Essing, Komprimierung jeglicher Art sowie Mehrband-Gating
verwenden.
Der Text "Kompression und Limiting Teil 1" ist
nun online unter "Tips & Infos".
Der Text "Grundlagen der digitalen Audiobearbeitung Teil 1"
(ebenfalls unter "Tips & Infos")
wurde geringfügig überarbeitet.
Tony Tesla hat mir
freundlicherweise erlaubt, seinen Song "Sofa Groove" als Beispiel
dafür zu verwenden, wie unterschiedliche Summierung einen Mix verändern
kann. Über den Link "Summiertest" in der
Rubrik "Tips & Infos" gelangt
man zu Tonbeispielen (in WAV- sowie MP3-Qualität).
(Den Titel "Sofa Groove" erlangte das Stück übrigens,
weil ich den Sound des Studer 289 Mischpultes
als "Siebziger Sofa" bezeichnete. Obwohl sich Tony am Schluss
für die Summierung im Metric Halo 2882 entschied
blieb diese Aussage offenbar hängen.)
April 2006
Der Filmemacher Stephan Heiniger kam Anfang April mit Resli
Burri (Patent Ochsner, Les trois Suisses), Alain Croubalian
(The Dead Brothers, Les Maniacs, The original funeral orchestra, verschiedene
Theaterproduktionen) und einem Bläserquartett (Klarinette, Sopransax,
Posaune und Tuba) für Aufnahmen im Pilgrim Studio vorbei.
Neben dem Bläserquartett wurden Gesang, Harmonium, Banjo, Singende
Säge sowie Klavier aufgenommen - die Feuerprobe für das neue Pilgrim
Studio als Aufnahme-Ort!
Hauptsächlich eingesetzt wurden die Mikrofone Neumann
CMV 563, der Vorverstärker Mercury M72s
sowie der Kompressor Crane Song STC-8, welche alle
ihre herausragenden Qualitäten unter Beweis stellen konnten.
Daneben kamen auch das Neumann TLM 170, der Pendulum
Quartet und der Urei 1178 zum Einsatz.
Das neue Pilgrim Studio hat den ersten Aufnahme-Auftrag sehr gut gemeistert
- die Aufnahmen verliefen reibungslos und ohne böse Überraschungen.
Tony Tesla hat mir
freundlicherweise erlaubt, seinen Song "Wir tanzen" als Beispiel
dafür zu verwenden, was durch Mastering aus einem Mix gemacht werden
kann. Auf der Seite "Tonbeispiel
Mastering" finden sich Tonbeispiele zum Sound des Liedes vor und
nach dem Mastering (in WAV- sowie MP3-Qualität).
Zu diesem Anlass wurde auf der Seite "Tips
& Infos" die Rubrik "Downloads" hinzugefügt.
Unter diesem Titel werden einige WAV- und MP3-Files zur Verfügung gestellt,
die tontechnische Sachverhalte verdeutlichen sollen.
Das Klavier von Nora Hälg hat das Pilgrim Studio leider bereits wieder
verlassen (nachdem Resli es noch mit seinem Spiel beehrt hat) - als vorübergehender
Ersatz ist nun ein Klavier der Marke Schmitt-Floor im Einsatz.
Februar/März 2006
Der Bau des neuen Pilgrim Studio ist weit fortgeschritten. Es werden bereits
wieder Aufnahmen gemacht, Mixing sowie Mastering ist ja bereits seit August
wieder möglich.
Die Beleuchtung ist abgeschlossen, die Verkabelung steht in der letzten
Phase, die Akustik des Aufnahmeraumes nimmt Gestalt an. Der Regieraum erfährt
den letzten Feinschliff...
Der neue Pass Labs X-250 Endverstärker ist
schlichtwegs beeindruckend. Je besser die Abhöre ist, desto genauer
hört man was Sache ist, und desto weniger bastelt man an der Musik
rum. Resultat ist dass man schneller arbeiten kann und das Ergebnis besser
(natürlicher, da weniger bearbeitet) klingt.
Ich habe viel Zeit damit verbracht die richtigen Kabel für diesen Verstärker
auszusuchen - bis auf weiteres setze ich D. H. Labs Silver Sonic
Air Matrix als Interconnect ein, als Lautsprecherkabel Silver
Sonic Q-10.
Als neuer Synthesizer ist der Juno 106 von Roland dazugekommen.
Mit dem Pianisten Miguel Bächtold habe ich die Mikrofon-Vorverstärker
Siemens V 276, Daking
52270B (warum nur tauft man ein Gerät so?) und Mercury
M72s verglichen - die Siemens V 276 wurden danach von Miguel gekauft
(und gehören somit nicht mehr zum Inventar des Pilgrim Studio).
Der Siemens lieferte ein schönes, aber im Vergleich mit den anderen
etwas dünnes Klangbild; der Attack stand etwas ab vom Rest.
Der Daking war sehr schön und warm, sehr straff, aber für diese
Aufnahme nicht ganz das Richtige.
Der Mercury schliesslich lieferte ein atemberaubendes Bild: gross, weit,
aber ein völlig solides Stereobild, warm und voll; und vor allem erstreckte
sich das Klangbild (zumindest über den Pass und die Acoustic Research
LSTs) bei der Wiedergabe etwa drei Meter nach hinten.
well...
Des weiteren habe ich in diesen beiden eher ruhigen Monaten einige Musiker
und Musikliebhaber akustisch und technisch beraten sowie iPod-Aufnahmen
von verschiedenen Vorträgen im Klang optimiert.
Januar 2006
Im Januar war Reggae mit der Gruppe INITY angesagt - Daniel
Barz hat mich für ergänzendes Mischen und für das Mastering
der CD "The King of Kings Collection" beigezogen.
Die CD-Taufe erfolgt am 17. März im Dynamo in Zürich.
Lustig war die Episode, als Andi mich leicht befremdet fragte, ob ich denn
dieses riesige Pult da (das Studer 289) noch
immer einsetze, oder ob das nur zur Zier da stehe. Ich erzählte ihnen
etwas über den Sound dieses Pultes, und um ihnen zu zeigen was ich
meine schaltete ich es an und liess die Stereo-Summe des Tracks, an welchem
wir gerade arbeiteten, darüber laufen. Sie fanden die Klangverbesserung
so frappierend dass ich danach sämtliche Reggae-Tracks ihrer CD durch
das Pult mastern musste...
Schön wenn man Kunden mit guten Ohren hat ;-)
Als Neuanschaffungen ist eine zweite UAD-1
Karte zu verzeichnen, die Equalizer von Tritone
Digital (Hydratone und Valvetone), sowie vor allem der Pass
Labs X-250 - der ultimative Endverstärker für kritisches Monitoring.
Der Text "Einige unsystematische
Gedanken zum Thema Musik und Zeit" unter der Rubrik "Tips
& Infos" wurde geringfügig überarbeitet.
Dezember 2005
Der Rubrik "Tips & Infos" habe
ich einen Text mit dem pragmatischen Titel "Einige
unsystematische Gedanken zum Thema Musik und Zeit" hinzugefügt
- wie der Name bereits ausdrückt findet sich da weder die letzte Wahrheit
noch eine systematische Abhandlung, sondern einfach einige Denkanstösse,
inwiefern die Zeit (und zeitliche Verläufe) auch über das Regelverhalten
eines Kompressors hinaus in der Tontechnik eine Rolle spielt.
Zum Thema Kompression und Limiting arbeite ich an einem
Text - es wird aber noch eine Weile dauern bis er so weit gediehen ist dass
ich ihn hier veröffentliche.
Infolge anderweitiger Beschäftigung - ich habe im September und Oktober
einen Kurs in philosophischer Mystik geleitet und im August die Berufsausbildung
an der Jazz-Abteilung der Musikschule WIAM begonnenen - hatte ich kaum mehr
Zeit die Bauarbeiten im Pilgrim Studio zu einem Abschluss zu bringen. Bei
beidem hatte ich zugesagt bevor ich wusste dass das Pilgrim Studio an einen
neuen Ort umziehen wird.
Die Ausbildung an der Jazz Schule habe ich nun zugunsten des Pilgrim Studio
bis auf weiteres an den Nagel gehängt, jedoch sind bereits neue Philosophie-Kurse
für den März geplant.
Am Donnerstag, 15. Dezember findet um 23.00 Uhr das Diplomkonzert von Miguel
Bächtold an der WIAM in Winterthur statt, bei welchem ich mitspiele,
und am Donnerstag, 22. Dezember um 19.00 Uhr spiele ich bei einem Workshop-Konzert
der WIAM mit.
Die Eröffnungfeier des Pilgrim Studio wird wohl irgendwann im Frühling
stattfinden...
Trotzdem war ich im Studio nicht ganz untätig: die Akustik des Aufnahmeraumes
nimmt Form an, die Verkabelung ist so gut wie abgeschlossen, und Tom
Huber kam Ende November / Anfang Dezember fürs Mastering seiner
CD "Playing for the Goats" vorbei - ein originelles
Feuerwerk an schrägem Progressive-Rock. Reinhören empfielt sich!
November 2005
Tony Tesla feiert am Freitag, 18. November im Dynamo in
Zürich ab 21 Uhr die Release Party seiner im Pilgrim Studio gemasterten
CD "Ich dreh die Regler".
Ich konnte die Kapselaufnahme der Neumann Röhrenmikrofone
M 582 dahingehend modifizieren dass sie nun auch mit der Kapsel UM
70 betrieben werden können. Die UM 70 ist eine umschaltbare
Grossmembrankapsel auf der Basis der legendären Neumann M7 Membran.
Als Neuanschaffung ist der zweikanalige Röhren-Mikrofon-Vorverstärker
Mercury M72s zu verzeichnen, eine Nachbildung
der klassischen Telefunken V72s Module, welche die Beatles für ihre
Aufnahmen benutzten bevor sie für Sgt. Peppers auf die V76
umstiegen. Im Gegensatz zu den alten Modulen verfügt der Mercury über
Phantomspeisung, Phase Reverse, variablem Pad, hochohmigem Line-Eingang
(für Bass- und E-Gitarre, Synths etc) sowie über die Möglichkeit,
Signale mit Line-Level durchzuschicken, um dem Sound diesen klassischen
Röhren-Touch zu verpassen (spannend nicht zuletzt fürs Mastering).
Oktober 2005
Hier mal noch einige Resultate des Mikrofon-Vorverstärker-Tests:
Durchwegs euphorische Einschätzungen kriegten die V-Module
von Telefunken bzw. Siemens (V76
und V78) sowie der Daking
52270B. Die V-Module liefern ein rundes, plastisches und volles
Bild der Schallquelle, der Daking hat irgendwie 'Magic' - ein Klang mit
schlanken Mitten, ein wenig Biss durch die diskrete Class A-Schaltung...
Nach meiner Einschätzung hat eine akustische Gitarre noch nie so natürlich
geklungen wie durch den Daking. Beide Geräte, insbesondere aber die
V-Module schienen sich für Solo-Aufnahmen anzubieten - der Klang war
bereits im völlig unbearbeiteten Zustand abgerundet und in allen Belangen
angenehm detailliert.
Ebenfalls sehr gut bewertet wurde der Pendulum
Quartet. Sein Klang ist äusserst klar und vielleicht etwas
samtiger als derjenige der oben aufgeführten PreAmps, eine leichte
Anhebung im Bass sowie in den tiefen Mitten lassen ihn zusätzlich nicht
so knallig erscheinen. Dafür ist die räumliche Abbildung phänomenal
gut - wohl von keinem anderen Kandidaten erreicht.
Auch beeindruckt hat der API 512c:
er klingt recht aggressiv und knallig, hat aber keine so grosse Tiefe wie
obig aufgeführte MicPres. Für Snare Drum und elektrische Gitarre
sicher oft die erste Wahl, für feine Zeichnungen und räumliche
Aufnahmen vielleicht eher weniger.
Das Hohner Electra Piano klang über den API 512c nach meiner Meinung
am allerbesten: knallig, mit 'schmatzendem' Attack.
In diesem Zusammenhang muss aber bemerkt werden dass viele Geräte,
insbesondere der API, bekannt sind dafür dass sie "Sweet Spots"
haben, also je nach Aussteuerung unterschiedlich klingen. Da wir in unseren
Tests auf möglichst gleiche Verstärkung geachtet haben kann es
sein dass wir dem einen oder anderen Gerät nicht ganz gerecht wurden.
Vor allem angesichts des Preises, aber auch sonst erstaunlich gut weggekommen
sind die Vorverstärker des Metric
Halo Mobile I/O: eine gute Auflösung, schöner Klang,
nur ein leicht störender 'Hocker' um 700 Hz.
Ich würde auch den Zellweger MLV 10
zu meinen Favoriten zählen. Er wird weiter unten beschrieben.
Als Favorit der Favoriten gilt für mich nach wie vor der Siemens V
78.
Und nun kommt die lange "Na ja"-Liste:
Der Groove Tubes VIPRE hat sich lange unter meinen Favoriten
gehalten, kippte aber aus dem Verband, weil er mich doch nicht ganz überzeugt.
Er hat einen schönen Sound, viele Klangmöglichkeiten, erinnert
sogar an die V-Module - aber irgendwo weit hinter der schönen Oberfläche
ist er dennoch leer und kalt.
Aber der VIPRE ist sicher ein ganz spannendes Gerät mit sehr vielen
Möglichkeiten. Der Preis ist aber sehr hoch.
In eine ähnliche Kategorie, wenn auch in viel extremerem Masse, gehört
der Manley SLAM!: Der MicPre war spitz und aggressiv ohne
Körper, eine grosse Leere hinter einem hellen Klang. Ein Sound der
macht dass man aufhorcht - für die ersten zehn Sekunden. Danach will
man ihn nicht mehr hören, weil er einfach 'too much' ist. Von da her
gut im Trend mit der heutigen Werbung und dem heutigen Pop-Mastering. Aber
das ist eine andere Geschichte.
Der Limiter hat sich auch nicht als Wundermaschine rausgestellt: sicher
sehr hochwertig, aber er erfordert viel Fingerspitzenarbeit, um wirklich
gute Resultate über einen ganzen Song zu erzielen, und es gibt hervorragende
Alternativen (z.B. den Crane Song STC-8).
Das Studer 289 Pult klingt
sehr 'lieb' (Beat Jegens spontaner Kommentar) bzw. 'lieblich' (meine Einschätzung)
- etwas klein, unaufdringlich, aber recht detailliert. Und eben eine 'liebe
Wärme'.
In eine ähnliche Richtung gehen die NTP
351-100. Eher klein und nicht so auffallend, aber lieblich,
warm und kompakt.
Besonders beim Studer Pult und bei den NTPs habe ich den Eindruck, dass
man mit Übersteuerung der Vorverstärker interessante Sounds erhalten
könnte - vielleicht um einiges knalliger und nicht mehr gar so lieb...
Aber es muss ja auch nicht immer alles gross und knallig sein...
Positiv zum Thema unauffällig ist der Zellweger
AG MLV 10 zu nennen: Ein schöner runder grosser Sound,
der aber nicht fassbar ist. Xandi Kohli nannte den Klang 'geheimnisvoll'
- "Es ist alles da, aber wenn du danach greifst entzieht es sich."
Auch wenn diese Charakterisierung etwas seltsam klingen mag - ich kam auf
analoge Formulierungen.
Ich würde sagen beim Zellweger sind positive Charakteristika des API
und der V-Module vorhanden, aber eben nicht greifbar... Geheimnisvoll, fast
etwas suspekt.
Der Klang der Geräte von Millennia (HV-3D)
und Avalon (M5) erschienen allen beteiligten
Hörern als nichtssagend bis hässlich.
Die MicPres der Revox G 36
Röhren-Bandmaschine machten einen viel versprechenden Eindruck - die
Maschine klingt wohl sehr speziell (und hochwertig!) mit neuen Röhren.
Im jetzigen Zustand klingt sie "etwas belegt".
Die Vorverstärker des Studiomaster
Pultes schliesslich klangen 'überraschend brauchbar'. Keine
Klangeigenschaften die einen ins Schwärmen versetzen (wie beim Daking
oder bei den V-Modulen), aber solide Eigenschaften für die 'real world'.
Alles in allem war der Test recht ernüchternd. Als wirklich gut habe
ich nur wenige MicPreamps eingeschätzt, und viele Geräte mit zum
Teil sehr stattlichem Preis würde ich für ein Projekt nicht gebrauchen
wollen.
Der Test hätte wahrscheinlich noch grössere Divergenzen und viele
weitere Details aufgezeigt wenn er in Stereo durchgeführt worden wäre.
Auch hätte man ihn mehr an den tatsächlichen Erfordernissen ausrichten
können: verschiedene Mikrofone für verschiedene Aufgaben anstelle
des Neumann U 87 (von dem ich persönlich nicht so gar fest begeistert
bin), unterschiedliche Aussteuerung der Geräte (Thema "Sweet Spot"),
etc.
Zudem bereue ich es ein wenig, dass ich nur beim Pendulum Quartet mit unterschiedlichen
Pegeln experimentiert habe - "Wie reagiert das Gerät wenn ich
ihm 10 dB zu viel gebe?" (Das Resultat beim Pendulum Quartet war übrigens:
Das Gerät liefert unbrauchbaren Sumpf...)
September 2005
Mark Zurfluh alias Tony Tesla hat sich
fünf Tage Zeit genommen fürs definitive Mischen und Mastering
seiner neuen CD. Dadurch dass wir fürs Mastering direkt von seinen
Logic-Songs ausgingen waren wir in der Lage, rückwirkend Korrekturen
am Mix vorzunehmen, um so das Mastering zu optimieren.
Mark war ziemlich beeindruckt von den klanglichen Verbesserungen, welche
sich durch die digitale Summierung im Metric Halo Wandler
ergaben. Die Summierung in Logic liess die Mischung um einiges schlechter
erscheinen als sie es 'eigentlich' ist - die Instrumente klangen wie ein
verwaschenes Bild ihrer selbst. Im Vergleich dazu war das Klangbild bei
der Metric-Halo-Summierung lebendiger und klarer; die Instrumente waren
fokussierter als im verwaschenen Logic-Stereobild, aber trotzdem war der
Zusammenhalt der Instrumente besser, da sie mehr 'miteinander zu sprechen'
schienen - sie schienen stärker miteinander zusammen zu spielen.
Es ist etwas rätselhaft warum eine digitale Zusammenfassung einzelner
Audio-Files in so grossem Masse über den Klang der Mischung bestimmen
kann. Das Thema 'digitale Summierung' scheint noch lange nicht ganz geklärt
zu sein.
Wie erwartet war jedoch die Summierung über das Studer
289 Pult: viel detaillierter als die Logic-Mischung, aber etwas 'loser'
im Bass als die Metric Halo Mischung - halt Seventies... Für den Sound
von Tony Tesla nicht ganz das Richtige - aber mein Kommentar, es klinge
nach "Seventies Sofa" hat immerhin dem einen Stück den Titel
beschert - Sofa Groove.
August 2005
Obwohl sich das Pilgrim Studio nach wie vor im Bau-Stadium befindet wurden
schon mehrere Aufträge durchgeführt - der Regie-Raum ist nun genügend
eingerichtet um darin zu arbeiten.
Mark Zurfluh buchte einen Tag um letzte Verbesserungen
am Mix seiner neuen CD vorzunehmen, die Hip Hopper SLM 52
schickten ihre Single "Züri Zoo" fürs Mastering vorbei,
und Roger Furrer kam mit drei Sprechern, um Jingles für
sein neues Caliente!-Internet-Radio zu produzieren.
Und mein Duo-Projekt J. N. Surabya hat die Arbeit an den
beiden neuen CDs wieder aufgenommen...
Alles in allem ein spannender und viel versprechender Anfang am neuen Arbeitsort!
Juli 2005
In den letzten Monaten habe ich etwa ein Dutzend Verstärker und noch
mehr Lautsprecher miteinander verglichen, was sehr spannend und aufschlussreich
war. Man lernt viel über das eigene Hören... Dass einige Male
die Produzenten Michael Ricar (aka Zofka) und Beat Jegen (Editanstalt) dabei
waren hat mir zudem "Einblicke" in das Gehör anderer Tontechniker
gegeben, was ebenfalls sehr aufschlussreich war.
Die 'Details' im Bau des neuen Studios an der Friedaustrasse nehmen sehr
viel Zeit in Anspruch. Der Regieraum ist nun bereit für tontechnische
Arbeit, wenn auch der "Feinschliff" noch lange nicht abgeschlossen
ist.
In "Feinschliff-Pausen" habe ich sämtliche verfügbaren
Kondensator-Mikrofone miteinander verglichen sowie einen Vergleich des klanglichen
Resultates der verschiedenen Mastering-Möglichkeiten (mit/ohne Band,
mit/ohne Studer Mischpult etc.) erstellt.
Des weiteren habe ich Kabel verglichen - dieses Thema, dem ich bisher nicht
viel Beachtung schenkte, scheint mir immer wichtiger, da ein gutes Kabel
offensichtliche Klangverbesserungen bringt - schönere Höhen, bessere
Basswiedergabe, mehr Details, Instrumente werden greifbarer...
Als Resultat der gewonnenen Erkenntnisse ist zu verzeichnen, dass Kabel
von Neutrik inzwischen die 'minderwertigsten' Verbindungen im Pilgrim Studio
darstellen und nur noch für nebensächliche Zwecke eingesetzt werden.
Sämtliche relevanten Verbindungen sind Gotham GAC-2, die wichtigsten
Verbindungen (z. B. Mikrofonkabel sowie die Verbindungen der Mastering-Geräte)
D. H. Labs Silver Sonic, Van den Hul oder Gleichwertiges.
Juni 2005
Ich bin nun dabei die Akustik des neuen Studios optimal einzurichten - ein
langwieriges Unterfangen... Danach folgt die Verkabelung, und Mitte Juli
wird das Pilgrim Studio bereit für Aufnahmen sein.
Als Neuanschaffungen sind zu verzeichnen:
Ein zweiter Daking 52270B Mikrofon-Vorverstärker
und Equalizer. Der MicPre hat irgendwie 'Magic', welche sicher bei einem
Stereo-Paar schön zur Geltung kommen kann. Der EQ ermöglicht sehr
schön klingende Eingriffe ins Frequenz-Spektrum, und die zwei Dakings
können nun im Mischen und im Mastering als Stereo-EQ für breitbandige
Verschönerungen eingesetzt werden.
Ein Pärchen der klassischen Kugel-Grossmembran-Röhrenmikrofone
Neumman CMV 563. Diese Mikrofone ergeben beispielsweise
für Piano ein sehr grosses Stereo-Bild mit warmem, vollem Klang.
Des weiteren konnte ich von einer Lagerauflösung zwei audiophile Röhren-Verstärker
für die Abhöre erwerben: einen Rogers
E20A und einen Unison Triode 20.
Der Rogers hat mir fast einen Hyperventilations-Anfall beschert, als ich
ihn zum ersten Mal über die Acoustic Research LST hörte. Der Unison
liefert ein breiteres, tieferes und wärmeres Klangbild als der Rogers,
aber beim Rogers sind die Instrumente messerscharf positioniert und sehr
lebendig - ideal für kritisches Hören.
Meine Quad 303, die mir bisher gute Dienste leistete, klang verglichen mit
diesen Röhrengeräten flach, spitzig und unschön in den Höhen.
Der Rogers ist der neue Verstärker für die Acoustic Research LST,
der Unison scheint mir der ideale Verstärker für die kleinen Auratones
zu sein.
Neben diesen Verstärkern habe ich von diesem Lager auch noch vier Royd
Lautsprecher mitgenommen, welche vielleicht einmal die Grundlage für
ein Surround-System liefern. Vor allem die Royd
Coniston klingen sehr schön, 'moderner' als die LST.
Daneben bezog ich von dieser Lagerauflösung auch diverse High-End-Kabel
von DH Labs (Silver Sonic), XLO, Van den Hul, Mogami, Gotham, Neutrik, Audioquest
u.a., welche ich für die Verkabelung der relevantesten Verbindungen
im Pilgrim Studio verwenden werde.
Verkauft wurden die Mikrofone AKG C461
und C 462 sowie die beiden
Kompressoren dbx 160VU.
Mai 2005
Das Pilgrim Studio verfügt nun über ein Klavier!
Die Atemtherapeutin und Sängerin Nora Hälg stellt bis auf weiteres
ihr Schiller Klavier dem Pilgrim Studio zur Verfügung.
April 2005
Der Umzug des Pilgrim Studio an die Friedaustrasse ist abgeschlossen, aber
sowohl die Bauarbeiten als auch das Einrichten sind noch in vollem Gange...
Deshalb bleibt das Pilgrim Studio bis Ende Juli geschlossen.
Als technische Neuanschaffungen sind zu erwähnen:
Crane Song STC-8 Mastering Kompressor / Limiter.
Die Referenz im Mastering, aber auch sonst sehr vielseitig einsetzbar.
Neumann UM 57. Ein klassisches Röhren-Grossmembran-Gesangs-Mikrofon,
technisch und klanglich eine Kreuzung aus U 47 und U 67.
Neumann M 582 (2 Stück) mit diversen Kapseln.
Röhren-Kleinmembran-Mikrofon, modulare Bauweise. Sehr schön für
Saiteninstrumente, Schlagzeug-Overheads und andere Stereo-Aufnahmen.
Alle diese Mikrofone sind von einem Entwicklungsleiter von Neumann Gefell
komplett restauriert und mit neuen Membranen bespannt worden - also mehr
als 50 Jahre alte Mikrofone, die innen vollständig neu sind!
März 2005
Der Mikrofon-Vorverstärker-Test konnte Mitte Februar
erfolgreich durchgeführt werden. Der Sänger Martin Moling stellte
spontan seine Gesangskünste zur Verfügung, und der Produzent Martin
Häne spielte akustische Gitarre. Ich habe mit sämtlichen Vorverstärkern
mein ElectraPiano-Riff mit einer leicht optimierten Mikrofon-Position neu
eingespielt.
Durch die grosszügige Bereitschaft von Andi Michel, Inhaber des High-End-Vertriebes
Flyline Music AG, uns
einen ganzen Stapel seiner Demo-Geräte für diesen Test zu überlassen,
konnten einige Geräte (Manley SLAM!, Millennia HV-3D, Avalon Design
M5, Groove Tubes VIPRE) zusätzlich zu den Vorverstärkern des Pilgrim
Studios in den Test mit einbezogen werden.
Die Auswertung des Tests wird eine Weile dauern - zum einen stehen fünfzehn
Geräte zum Vergleich an, zum anderen bin ich vollauf beschäftigt
mit der Ausstattung des neuen Raumes an der Friedaustrasse.
Als neues Gerät im Arsenal des Pilgrim Studio ist der Daking
52270B zu verzeichnen, ein diskret aufgebauter Class A Solid State Mikrofon-Vorverstärker
mit EQ (ja, den hat Andi gleich da gelassen...).
Februar 2005
Das Pilgrim Studio zieht um! Die neue Lokalität befindet sich an der
Friedaustrasse beim Albisriederplatz. "Grösser, schöner,
noch professioneller" ist wohl etwa die passende Beschreibung... Details
folgen.
Das Pilgrim Studio bleibt infolge Umzug voraussichtlich bis Ende April geschlossen.
Mitte Februar ist ein grosser Mikrofon-Vorverstärker-Vergleichstest
im Pilgrim Studio geplant, der vielleicht seinen Weg auch in das eine oder
andere Internet-Forum finden wird.
Unter Tips & Infos ist der zweite Teil
meines Artikels "Grundlagen
der digitalen Audiobearbeitung" erschienen. Teil
1 wurde überarbeitet.
Januar 2005
Ich habe den einen der beiden NTP 179-120
Kompressoren, welche schon lange im Pilgrim Studio rumstehen, nun endlich
zum Laufen gebracht.
Dieser Kompressor wird von renommierten Mastering-Experten in den höchsten
Tönen gelobt, und dies zu Recht: er liefert einen sehr druckvollen
Sound, dem man die diskret aufgebaute Schaltung (und die diskret aufgebauten
OpAmps M100) deutlich anhört. Sobald ich den zweiten repariert habe
wird das Pilgrim Studio über zwei weitere sehr hochwertige Kompressoren
fürs Mastering verfügen.
Im digitalen Bereich sind Plug Ins von Elemental
Audio dazugekommen: die beiden Equalizer Firium und
Equium sowie der einzigartige Kompressor Neodynium.
Der Firium ist ein sehr neutral klingender Linear Phase Equalizer, gut geeignet
für Eingriffe ins Frequenz-Spektrum, die nicht auffallen sollen.
Der Neodynium ist ein mehrbandiger Kompressor, wobei die Bänder nicht
verschiedene Frequenz-Bereiche abdecken (wie bei üblichen Mehrband-Kompressoren),
sondern verschiedene Bereiche der Dynamik - leise Stellen können
mit dem Neodynium anders komprimiert werden als laute (bei maximal vier
Bändern).
Den Equium ist eine gute Ergänzung zum Firium. Auch wenn ich nicht
genau sagen kann was die Unterschiede sind weiss ich doch meistens welchen
der beiden ich für einen gegebenen Fall einsetzen möchte.
Des weiteren habe ich ausführliche Tests der im Pilgrim Studio vorhandenen
Mikrofon-Vorverstärker vorgenommen, welche sehr aufschlussreiche Ergebnisse
lieferten.
Bis jetzt liegen Aufnahmen des Hohner ElectraPiano vor, es sind weitere
Vergleiche mit dem Produzenten und Musiker Martin Häne an der akustischen
Gitarre geplant.
Dezember 2004
Die wichtigste Neuigkeit ist natürlich diese Website - ofenfrisch im
Netz!
Ganz herzlichen Dank geht an den wissenschaftlichen Illustrator und Web-Designer
Patrick Lamprecht alias imaginator,
welcher das grafische Grundkonzept dieser Site entworfen hat.
Aber auch im tontechnischen Bereich ist in diesem Jahr viel gelaufen:
Im Frühling wurde das digitale System komplett erneuert:
Das etwas veraltete Pro Tools III System wurde mit einem schnellen Mac
G5 und Logic Pro 6 ersetzt, der Digidesign
882 ADDA-Wandler musste einem Metric Halo 8228 weichen.
Auf der analogen Seite ist vor allem der Pendulum
Audio Quartet als neue Anschaffung zu erwähnen: ein High-End Röhren
Channel Strip, dessen Möglichkeiten und Klang unbeschreiblich sind.
Die Mastering-Bandmaschine Studer A 80
wurde von Herrn Baggenstos, einem ehemaligen Mitarbeiter von Studer (welcher
unter anderem in den Abbey Road Studios einwöchige Kurse über
die Wartung von Bandmaschinen durchführte), von Viertelzoll auf Halbzoll
aufgerüstet. Dadurch ist doppelt so viel Band für das Master vorhanden,
was ein besseres akustisches Verhalten des Bandes (sprich: fetteren Sound)
zur Folge hat.
Eine weitere analoge Neuanschaffung ist der Kult-Hall "Vertical
Reverberation System" von Dynacord: ein Hall,
der keine Hallfahne liefert, sondern ein Cluster aus kurzen Echos - sehr
gut geeignet um Räume zu simulieren. Das sogenannte Haas-Prinzip, auf
welchem dieser Hall beruht, erhöht die Ortbarkeit eines Signals, macht
also genau das Gegenteil eines normalen Halls, der eher dazu neigt die Abbildung
zu verwischen. Kurzum: der Dynacord VRS 23 bietet einen Effekt den kein
anderes Gerät liefert.
Der Kompressor Tube Tech CL2A wurde (leider!) verkauft,
ebenso der Amek/Neve 9098EQ.
Auf der 'musikalischen Seite' konnten Projekte des Singer / Songwriters
Roger Muffler, der Rock-Band The Cracks,
der Death-Metaller Eyes See Red, der Hard-Core-Band Noisebleed,
des Pop-Produzenten Martin Häne sowie der Hip Hopper
Linktiim abgeschlossen werden.
Die experimentelle Folk-Band J. N. Surabya arbeitet an
einer neuen CD, und ein eigenes Projekt von René Hatt
ist im Entstehen.
